KM KINEPRO PLUS s.r.o. - Vojtova metoda Olomouc

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Prof. Dr. Václav Vojta

Profesor MUDr. Václav Vojta

Prof. Dr. Václav Vojta

hat sich bedeutend um die Entwicklung der Kinderneurologie verdient gemacht, vor allem im Bereich der Frühdiagnostik einer motorischen Störung im Säuglingsalter.
Václav Vojta hat die Reflexlokomotion (die sog. Vojta-Therapie) entdeckt. Hierbei handelt es sich um eine therapeutische Technik, die mit Erfolg zur Behandlung verschiedener Bewegungsstörungen im Kindes- und Erwachsenenalter eingesetzt wird, vor allem dann zur Behandlung der infantilen Zerebralparese.

Lebenslauf von Prof. V. Vojta

Prof. Václav Vojta wurde am 12.7.1917 in Mokrosuky in der Nähe der westböhmischen Stadt Klatovy geboren.
1947 beendete er das Studium an der Medizinischen Fakultät der Karls-Universität in Prag.
Er spezialisierte sich auf Neurologie und dann Kinderneurologie.

Seit 1948 wirkte er als Assistenzarzt an der Neurologischen Klinik der Karls-Universität Prag bei Professor K. Henner (Prof. Dr. med. Karel Henner – Begründer der Prager neurologischen Schule).
Seit 1954 war er als Konsiliararzt im Kinderzentrum für ICP in Železnice bei Jičín tätig.
Seit 1956 leitete er die Kinderneurologische Abteilung der Kinderneurologie an der neurologischen Klinik der Medizinischen Fakultät der Universität Prag.
1961–1968 war er Oberarzt der Kinderneurologie an der Fakultätspoliklinik Karlovo náměstí in Prag.
Er widmete sich intensiv der Entwicklungskinesiologie (den Grundsätzen und Zusammenhängen in der motorischen Entwicklung von Säuglingen und Kindern)  und arbeitete systematisch er an der Problematik der rechtzeitigen Erfassung von einer Bedrohung der motorischen Entwicklung.

Prof. Václav Vojta ist Entdecker der Reflexlokomotion (der sog. Vojta-Methode).
In den 50. –70. Jahren des vergangenen Jahrhunderts beobachtete er bei der Therapie von zerebral paretischen Kindern, dass bestimmte koordinierte Bewegungsmuster am Rumpf und den Extremitäten vorkamen. Diese Bewegungsmuster wurden durch gezieltes Reizen des Körpers des Kindes in einer bestimmten Lage provoziert, sie traten unbewusst und wiederholt auf. Sie enthielten Lokomotionsfragmente – Fragmente der Fortbewegung. Durch eine wiederholte Aktivierung dieser koordinierten Bewegungsmuster erreichte er bei zerebralparetischen Kindern deutliche Veränderungen. Primär kam es zu einer Verbesserung der Sprache, später konnten sie sicherer stehen und laufen.
Diese Bewegungsmuster nannte Prof. Vojta Reflexlokomotion (reflexive, ungewisse Fortbewegung).

1968 emigrierte er nach Deutschland in die Stadt Köln am Rhein, wo er als wissenschaftlicher Angestellter an der Orthopädischen Universitätsklinik bei Prof. Imhauser tätig war. Hier bekam er die Möglichkeit, systematisch an der Entwicklungskinesiologie und an einem eigenen diagnostischen System zu arbeiten.

Ab 1975 war er Leiter der Rehabilitationsabteilung bei Professor Hellbrügge im Kinderzentrum München. Hier entwickelte er sein diagnostisches und therapeutisches System der Reflexlokomotion weiter und organisierte Lernprogramme für Ärzte und Physiotherapeuten.
1984 gründete er die Vojta-Gesellschaft um das Lokomotionsprinzip in der Diagnostik und Therapie nicht nur in Deutschland, sondern auch international durchzusetzen und zu verbreiten. Das Ziel war ebenfalls die Weiterbildung von Physiotherapeuten und Ärzten.
1995 gründete er die Internationale Vojta-Gesellschaft mit Sitz in München und trat in den Ruhestand. Bis zu seinem Lebensende blieb er jedoch aktiv und beteiligte sich an der Lehrtätigkeit und Verbreitung der Vojta-Methode.
Professor Vojta starb am 12.9. 2000 in München.

Prof. V. Vojtas Auszeichnungen

1974 erhielt Professor Vojta den Heine-Preis (die höchste Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie)
1979 verlieh ihm die Aktion Sonnenschein die Medaille „Miteinander wachsen“
1983 erhielt er den Ernst-v.-Bergmann-Preis für ärztliche Fortbildung von der Bundesärztekammer
1990 die v. Pfaundler-Medaille für kinderärztliche Fortbildung vom Berufsverband der Kinderärzte
Professor Vojta war Träger des Bundesverdienstkreuzes
In Japan und Korea wurden ihm hohe Auszeichnungen verliehen
1994 ernannte ihn das Collegium Catholicum Medicinae in Seoul / Korea zum Honorarprofessor
1996 wurde ihm eine erneute Habilitation und Ernennung zum außerordentlichen Professor für Neurologie und Kinderneurologie an der Medizinischen Fakultät Prag überreicht
2000  wurde ihm posthum der tschechische Verdienstorden durch Präsidenten Václav Havel verliehen

 

Veröffentlichungen von Prof. V. Vojta

Im Laufe seines Lebens hat er über 100 wissenschaftliche Arbeiten publiziert.
Sein Buch „Die zerebralen Bewegungsstörungen im Säuglingsalter“ ist in viele Sprachen übersetzt worden.
1992 erschien zum ersten Mal sein Buch “Das Vojta-Prinzip”, das ebenfalls in viele Sprachen übersetzt worden ist.

Vojta-Methode

Vojtova metoda je neodmyslitelnou součástí moderní fyzioterapie pohybových poruch v dětském věku, ale i u dospělých pacientů. Tato technika nachází využití nejen v neurologii, ale stále více i v jiných oborech, především v traumatologii a ortopedii. Více se dozvíte zde ›

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