KM KINEPRO PLUS s.r.o. - Vojtova metoda Olomouc

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Vojta-Methode

Vojtova metoda

Vojta-Methode (Reflexlokomotion)

Die Reflexlokomotion wurde vom tschechischen Neurologen Prof. Václav Vojta entdeckt (*12.7.1917  Ɨ12.9.2000).

Die Vojta-Methode ist ein unabdingbarer Bestandteil der modernen Physiotherapie der Bewegungsstörungen sowohl im Kindes-, als auch im Erwachsenenalter. Diese Technik wird nicht nur in der Neurologie, sondern auch immer mehr in anderen Bereichen eingesetzt, vor allem in der Traumatologie und Orthopädie.

Die Reflexlokomotion nutzt Aktivierung von globalen angeborenen Bewegungsmustern, die das Reflexkriechen, das Reflexumdrehen und die erste Position genannt werden. Diese Muster sind bei jedem und in jedem Alter aktivierbar und haben die gleichen Parameter wie die menschliche Bewegung in der vertikalen Ebene (Lokomotion). Zu diesen Parametern gehören: die Fähigkeit automatisch die Körperlage im Raum zu steuern (Gleichgewicht), Aufrichtungsmechanismen und phasische Beweglichkeit (gezielte Bewegungen der Extremitäten – Greif- oder Schrittbewegungen).

Durch Aktivierung der angeborenen Muster der Reflexlokomotion wird die reduzierte oder blockierte Beweglichkeit des Patienten ausgeweitet (es werden ihm identische Komponenten der menschlichen Lokomotion angeboten) und dadurch wird für ihn nicht nur die Bewegung (Krabbeln, Laufen) sondern auch die Kommunikation einfacher. Durch die Therapie wird nicht nur die grobe Motorik beeinflusst (Bewegung des Patienten), sondern auch die feine Motorik der Hand und das orofatiale Gebiet. Es wird mit Hilfe der Reflextherapie nicht zuletzt das vegetative System und die Psyche des Patienten positiv beeinflusst.

Ziele der Vojta-Therapie sind für jedes Alter unterschiedlich. Säuglinsalter:

Ein gesunder Säugling entwickelt sich vollkommen spontan. Die angeborenen Bewegungsmuster (Greifen, Umdrehen, Krabbeln, Stehen und Laufen) werden automatisch in Abhängigkeit von der Reifestufe des zentralen Nervensystems und der Motivation des Säuglings eingesetzt.

Im Fall einer Störung des ZNS oder des Bewegungssystems kann die Auslösung dieser motorischen Muster blockiert werden. Das Kind bemüht sich trotzdem zu kontaktieren, zu greifen, fortzubewegen, setzt aber die ihm zugänglichen (nicht idealen) Ersatzbewegungsmuster ein. Diese nicht idealen Muster werden im Laufe der Zeit fixiert.

Das zentrale Nervensystem eines Säuglings ist unreif und wird vor allem in den ersten zwei Lebensjahren intensiv formiert. Die Nervenbahnen sind zu Anfang oft nur blockiert, nicht aber völlig strukturell beschädigt. Dank einer früh angefangenen Vojta-Therapie können diese Bahnen frei oder durchgängig gemacht werden oder es können neue Verbindungen im ZNS hergestellt werden. Dadurch wird dem Säugling eine normale motorische Entwicklung ermöglicht.

 

Kindesalter:

Auch im weiteren Kindesalter (Vorschul-, Schulalter und Adoleszenz) kommt es sowohl im ZNS, als auch im Bewegungssystem zu großen strukturellen Veränderungen (Wachstumsschübe, hormonelle Veränderungen, Pubertät), die die Qualität der motorischen Fähigkeiten oder Fertigkeiten eines Kindes beeinflussen können. Mit der Vojta-Methode kann auch in diesem Alter die Formierung und das Wachstum des Bewegungssystems, die Bewegungskoordination, die Beibehaltung des erreichten Zustandes positiv beeinflusst werden, eventuell die Folgen einer Bewegungsbehinderung im Knochen- und Gelenkapparat gemildert werden.

 

Erwachsene:

Durch Aktivierung der Reflexlokomotion wird erwachsenen Patienten eine Rückkehr zur normalen Beweglichkeit (zu den ursprünglichen gesunden motorischen Mustern) angeboten, die sie z. B. in Folge  einer Verletzung, Erkrankung usw. verloren haben. Bei Erwachsenen ist das therapeutische Ziel Schmerzen zu beseitigen, Leistung zu verbessern und sekundäre Gewebeschädigung zu verhindern.

 

Muster der Reflexlokomotion

Es handelt sich um therapeutische Muster, deren Teilmuster mit den Elementen der menschlichen Ontogenese identisch sind.

Die Muster sind richtig zu wählen und anzuwenden, für jeden völlig individuell und auf sein Problem abzielend. Davor ist eine ausführliche kinesiologische Untersuchung durchzuführen, auf deren Grundlage der Therapeut den Hauptmangel des Patienten festlegt, einen therapeutischen Vorgang vorschlägt und genau das Ziel der Therapie festsetzt.

 

Reflexkriechen

Das Reflexkriechen beginnt in der Bauchlage, der Kopf ist leicht zu einer Seite gedreht. Das Bewegungsmuster wird durch Druck auf Auslösungszonen aktiviert, von denen es insgesamt neun gibt. Vereinfacht kann man sagen, dass ein diagonaler Stütz auf einem Ellbogen und einer Ferse mit der Aufrichtung des Rumpfes erwartet wird, die restlichen Extremitäten führen Schrittbewegungen durch. Bei einem Säugling ist das ganze Muster aus einer einzigen Zone auszulösen, bei älteren Säuglingen, größeren Kindern und Erwachsenen ist eine Kombination der Zonen notwendig.

Das Reflexkriechen kann in vielen Variationen mit verschiedenen Kombinationen der Auslösungszonen aktiviert werden. Der Physiotherapeut wählt eine solche Variante aus, die zielgerichtet das Bewegungsproblem des Patienten beeinflusst und behandelt.

 

Reflexumdrehen

Das Reflexumdrehen ist ein angeborenes Bewegungsmuster, das von der Rücken- in die Seitenlage übergeht und in die Lage auf allen Vieren und in den Krabbelgang mündet. In der Therapie wird die Rückenlage (1. Phase) oder Seitenlagen (2.– 4. Phase) genutzt. Für das Reflexumdrehen gibt es eine Auslösungszone – die Brustzone, in der Seitenlage werden am häufigsten die Auslösezonen auf dem Schulterblatt, am Rumpf und Becken oder an den unteren Extremitäten genutzt.

Das Reflexumdrehen kann auch in einer ganzen Reihe von Variationen aktiviert werden, die den Hauptbewegungsmangel des Patienten zielgerichtet behandeln.

 

1. Position

Die 1. Position ist ein angeborenes Bewegungsmuster, das in der Hocke an der Tischkante beginnt, der Kopf ist zu einer Seite gedreht. Dieses Muster der Reflexlokomotion ist ein Impuls zur Bewegung in der vertikalen Ebene. Das Bewegungsmuster ist aus 9 Auslösezonen zu aktivieren.

Vojta-Methode

Vojtova metoda je neodmyslitelnou součástí moderní fyzioterapie pohybových poruch v dětském věku, ale i u dospělých pacientů. Tato technika nachází využití nejen v neurologii, ale stále více i v jiných oborech, především v traumatologii a ortopedii. Více se dozvíte zde ›

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